Fassade ersetzt TGA – hywin bringt erste aktive Gebäudehülle im realen Betrieb an den Start
GT Hub Memmingen zeigt: Ein Geschoss reicht, um Gebäudetechnik neu zu denken
Memmingen, [heutiges Datum] – Seit dem 01.07.2025 ist im GT Hub am Flughafen Memmingen erstmals eine aktive Fassadenlösung im regulären Betrieb. Auf rund 5.000 m² Nutzfläche über vier Etagen wird dabei ein neuer Systemansatz erprobt: Im 4. Obergeschoss übernimmt die Fassade zentrale Funktionen der Gebäudetechnik.
Mit der Kombination aus climatechfacade (CTF) und adaptIQ zeigt hywin erstmals im realen Einsatz, wie sich Gebäudehülle und Raumsteuerung zu einem integrierten System verbinden lassen.
Ein Geschoss als Proof für ein neues Gebäudekonzept
Im 4. Obergeschoss wurden:
- 86 climatechfacade-Module installiert
- ergänzt durch 88 Multisensoren
Das Ergebnis:
→ zonenbasierte Steuerung von Temperatur, Verschattung und Komfort
→ direkt über die Fassade organisiert
Während die unteren Geschosse mit klassischen Systemen arbeiten, wird im 4. OG sichtbar, welches Potenzial im Systemansatz liegt.
System statt Schnittstellenproblem
Das Prinzip ist klar:
- climatechfacade (CTF)
→ integriert Heizen, Kühlen und Beschatten in die Gebäudehülle
→ reduziert klassische TGA-Komponenten - adaptIQ
→ vernetzt Räume über Multisensorik (9 Parameter)
→ steuert Nutzung, Klima und Energie dynamisch
Erst im Zusammenspiel entsteht ein System, das nicht additiv funktioniert, sondern strukturell anders denkt:
Weniger Technik im Gebäudeinneren – mehr Leistung in der Fassade.


Wirkprinzip: Energie intelligent nutzen statt verteilen
hywin verlagert den Ansatz:
→ Energie wird dort genutzt, wo sie entsteht (Fassade)
→ thermische Konditionierung erfolgt flächennah
→ Steuerung erfolgt nutzungsbasiert, nicht statisch
Die Fassade wird damit zur aktiven Schnittstelle zwischen Außenklima und Innenraum – gesteuert in Echtzeit über adaptIQ.
Komfort unter Realbedingungen: Flughafenstandort
Der GT Hub liegt direkt am Flughafen Memmingen.
Das bedeutet:
→ hohe Anforderungen an Schallschutz
→ gleichzeitig hoher Anspruch an transparente Architektur und Komfort
Die Lösung zeigt:
Beides ist kombinierbar – ohne zusätzliche technische Komplexität im Raum.

Weniger Technik. Mehr Architektur.
Durch die Verlagerung von Funktionen in die Fassade entstehen klare Vorteile:
→ weniger Schächte und Installationen
→ keine sichtbare Technik in Hauptbewegungszonen
→ höhere gestalterische Freiheit
Das Gebäude wurde gezielt so geplant, dass technische Systeme nicht den Raum dominieren.
Relevanz: Skalierbarer Einstieg statt Komplettumbau
Der entscheidende Punkt für die Praxis:
→ Das System muss nicht im ganzen Gebäude umgesetzt werden
Der GT Hub zeigt:
→ ein Geschoss reicht als Einstieg
→ Skalierung kann schrittweise erfolgen
→ ideal für Bestand und laufende Nutzung
Das reduziert Investitionsrisiken und erleichtert die Integration in bestehende Gebäude.
Effizienz in der Umsetzung
- hoher Vorfertigungsgrad
- reduzierte Schnittstellen
- Montage der Fassade in 8 Werktagen
→ relevant für Projektentwickler und Bauzeiten

Projekt und Partner
Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit Partnern aus Planung, Fassadenbau und Gebäudetechnik, darunter Raico und die Alois Müller Gruppe.
Der GT Hub dient als realer Demonstrator für ein Gebäudekonzept, das auf Integration, Effizienz und Skalierbarkeit ausgelegt ist.
Zitate
„Wir zeigen hier nicht nur Technologie, sondern ein anderes Verständnis von Gebäudeplanung: Die Fassade wird zum aktiven Teil der Gebäudetechnik.“
— [Name, Funktion, hywin]
„Der Ansatz, ein einzelnes Geschoss als Systemebene umzusetzen, macht die Lösung besonders interessant für bestehende Gebäude.“
— [Name, Funktion, Projekt / Bauherr]

Fakten zum Projekt
- Standort: GT Hub, Flughafen Memmingen
- Nutzfläche: ca. 5.000 m²
- 4 Etagen
- Inbetriebnahme: 01.07.2025
- Systemeinsatz: 4. Obergeschoss
- 86 Fassadenmodule
- 88 Multisensoren
- Funktionen: Heizen, Kühlen, Beschatten, zonale Steuerung
- Montagezeit: 8 Werktage
- Besonderheiten: Schallschutz, keine Sichtinstallation in Hauptzonen
Über hywin
hywin entwickelt Systemlösungen für Gebäude, die Energie, Komfort und Steuerung integrieren.
- climatechfacade (CTF) verlagert thermische Funktionen in die Fassade
- adaptIQ verbindet Räume, Daten und Steuerung zu einem skalierbaren System
Das Ergebnis: weniger Komplexität, geringerer Energieverbrauch und höhere Flexibilität – im Neubau wie im Bestand.
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